Lana Grossa Opera – Erfahrungsbericht

Ich probiere immer wieder gern neue Handarbeitsgarne aus und habe das Garn Opera von Lana Grossa getestet.

Opera ist ein Bändchengarn mit glänzenden Stellen und glitzernden Pailletten. Das Garn besteht aus 65% Baumwolle, 25% Nylon, 5% Viskose und 5% Pailletten und hat eine Lauflänge von 100m pro 50g, ist also eher mitteldick.

Die Pailletten sind eigentlich farblos, schimmern aber je nach Lichteinfall (so wie die Oberfläche einer CD) in verschiedenen Farben

Ich habe aus dem Garn 2 Sommer-Mützen in verschiedenen Mustern gehäkelt.

Opera-2

Für die silbergraue Mütze habe ich 60 Gramm benötigt, für petrolfarbene, luftiger gehäkelte Mütze habe ich nur 50 Gramm benötigt.

Das Garn ließ sich gut verarbeiten, die Pailletten stören beim Häkeln nicht, allerdings war in dem petrolfarbenen Knäul ein Knoten – das ist eigentlich immer ärgerlich, aber bei solchem Garn, wo das Fäden-Vernähen nicht ganz so einfach ist, ist es erst recht ärgerlich.

Gleich noch ein Tip zum Fäden-Vernähen: an den zu vernähenden Fäden habe ich erst vorsichtig die Pailletten entfernt, dann geht der Faden besser durch die Nadel und läßt sich besser vernähen.

Für Mützen ist das Garn aus meiner Sicht sehr gut geeignet, solche Mützen kann man gut am Strand, zur Party oder einfach an einem Bad-Hair-Day tragen. Ich könnte mir auch gut eine Weste oder vielleicht auch Jacke daraus vorstellen.

Bei einem Pullover den man direkt auf der Haut trägt, könnten die Pailletten bei empfindlichen Menschen vielleicht unangenehm auf der Haut sein. Aber das kommt sicher auch auf die Verarbeitung an, ich denke, wenn man das Garn eher luftiger und nicht zu fest häkelt oder strickt, so daß sich die Pailletten etwas „bewegen“ und an die Maschen anlegen können und nicht durch zu feste Verarbeitung senkrecht hoch stehen, dann kratzt auch nichts.

Aber es muß ja auch nicht jedes Garn für alle Einsatzfälle geeignet sein, ich werde es erst einmal für Mützen verwenden.

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